Ländermodell
Grundsteuer in Niedersachsen
Flächenmodell mit Lage-Faktor, der Bodenrichtwert und Gemeindedurchschnitt vergleicht und gedämpft in den Messbetrag eingeht.
Stand: 1. Februar 2026
Wie gerechnet wird
Niedersachsen wendet das Flächen-Lage-Modell an. Flächenmodell mit Lage-Faktor, der Bodenrichtwert und Gemeindedurchschnitt vergleicht und gedämpft in den Messbetrag eingeht. Die Gemeinde legt darauf ihren Hebesatz an – erst daraus ergibt sich die Zahl, die Sie zahlen.
Was Sie hier beachten müssen
- Wie in Bayern und Hamburg gibt es keinen Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts.
- Flächenänderungen sind der wichtigste Anzeigeanlass.
Änderungsanzeige
Unabhängig vom Modell gilt: Änderungen an den tatsächlichen Verhältnissen Ihres Grundbesitzes sind dem Finanzamt anzuzeigen. Die Änderung wirkt auf den 1. Januar des Folgejahres, die Anzeige ist in der Regel bis zum 31. März dieses Jahres abzugeben. Anlässe, Fristen und Beispiele.
Niedrigerer gemeiner Wert
Im Flächen-Lage-Modell fließen keine Werte in die Bemessung ein. Deshalb gibt es hier keinen Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts für das Grundvermögen. Wer eine zu hohe Belastung sieht, prüft Flächen, Nutzung und – wo vorgesehen – die Lageeinordnung. Wer gutachten darf.
Hauptfeststellung 2029
Der nächste Hauptfeststellungsstichtag ist der 1. Januar 2029, auch in Niedersachsen. Für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft gilt bundesweit eine neue Hauptfeststellung – unabhängig davon, ob das Land ein eigenes Modell für das Grundvermögen hat. Was 2029 kommt und was nicht.
Prüfen Sie Ihren Fall in wenigen Minuten
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Assistent startenAndere Bundesländer
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